Deutsche Meitserschaft 2013 – so sehen Sieger aus: Teufelinos
Auf die Frage ob denn alle Fans ihre Eintrittskarten dabei hatten… den Rest kann man sich sicherlich denken. Zehn Minuten später aber dann sollte es losgehen und so fuhren wir mit zwei Bussen in westliche Richtung davon. Die Stunden zogen sich auf der Autobahn und die Eltern dankten Apple, Samsung und Co. das diese spielefähige Handys für unsere Kinder erfunden hatten. So konnten diese unter den Teufelinos immer wieder fleißig untereinander ausgetauscht werden, so das keine lange Weile aufkam. Nach sechsstündiger Fahrt mit drei Pausen – unter anderem eine McDonalds Pause (was unsere Kinder ja überhaupt nicht schön fanden) – kamen wir in unserer Unterkunft für diese Nacht an. Die Jugendherberge Oberreifenberg nordwestlich von Frankfurt/Main. Kein fünf Sterne Hotel, aber ordentlich und ausreichend für diese eine Nacht. Nach unserer Ankunft bezogen wir sogleich unsere Zimmer und darin unsere Betten mit Bettwäsche. Schon war die Abendbrotzeit gekommen und wir versammelten uns im Speisesaal wo es verschiedene leckere Sachen gab. Im Anschluss war auch schon die Zeit gekommen in denen die mitgereisten, eher männlichen Fans, sich draußen vor der Jugendherberge zu einem Bier zusammensetzten. Der gesamte Rest, Trainer, Betreuer, Seniors, Juniors und Muttis hatten ab da mit der Haarpracht unserer Teufelinos alle Hände voll zutun. Es wurde gewickelt, gezogen, gerollt, gefestigt und… keine Ahnung was sonst noch. Zumindest war um 21 Uhr jeder Teufelino mit seinen zwei hübschen CMA-Haarüberstülptüchern versehen und konnte zu Bett gehen. Die letzte Nacht vor dem großen Tag. Noch konnten alle relativ gut schlafen. Die Erwachsenen saßen noch ein paar Stunden in gemütlicher Runde und lauschten Silvios Anekdoten von fliegenden Maulwürfen und ähnlichen, bevor auch für sie die letzte Nacht vor dem großen Ereignis anbrach.







Vor genau einem Jahr durften wir dieses WM-Märchen in Orlando/Florida selbst erleben. Aber auch jetzt – 12 Monate später – sind wieder zwei unserer Vereinsmitglieder in den Staaten dabei: Lisa und Jan sind mit der Coed Nationalmannschaft bei der diesjährigen WM und werden am Freitag um eine gute Platzierung kämpfen. Generell ist das letzte Aprilwochenende die Zeit im Jahr, in der sich halb Cheerleader-Deutschland in Orlando trifft. Es ist wohl der Traum eines jeden Cheer-Sportlers einmal live bei der WM dabei zu sein – ob nun als Zuschauer oder sogar als Aktiver. In diesem Jahr gibt es erstmals neben der Coed-Nationalmannschaft (Frauen und Männer) eine offizielle All-Girl-National-mannschaft des CCVD. Damit steigen natürlich die Chancen für viele weiblichen Cheerleader, auch eines Tages ein Mitglied des deutschen Cheerleading-Nationalkaders zu werden. Aber auch alle Aktiven, die dieses Jahr (noch) nicht dabei sind, sind derzeit doch mit einem Teil ihres Cheerleaderherzens in Florida, um für unsere beiden Nationalteams die Daumen zu drücken. Und das Daumendrücken ist gar nicht so einfach, denn aufgrund der Zeitverschiebung werden unsere zwei deutschen Mannschaften erst am späten Freitagabend deutscher Zeit in Orlando auf die Matte gehen. Die Damenmannschaft betritt um ca. 23.28 Uhr (Ortszeit 17.28 Uhr) die Wettkampffläche, das Coed-Team folgt eine knappe Stunde später um ca. 0.19 Uhr (18.19 Uhr). Auch dieses Jahr wird es wieder einen Livestream von der WM geben, wobei „live“ relativ ist, denn 2012 war der Stream 2 bis 3 Stunden zeitversetzt. Wer also Freitag auf Samstag nicht schlafen kann – einfach mal reinklicken, es wird spannend! Zum Zeitvertreib hat die International Cheer Union (ICU) derzeit alle Programm von 2012 online – also auch unsere CheerMANIA AllStars.
, aber für alle war dies wohl eine Premiere.
ausgebreitet. Toom hatte auch weder Kosten noch Mühen gescheut und für uns (oder vielleicht nicht ganz alleine nur für uns) eine Disko bestellt, das wir zu unserem Programm auch ordentlich beschallt werden konnten. Unsere verletzte Celine und Suelas Schwester Siya setzten sich an den Mattenrand auf ihre Farbeimer, die Teufelinos machten sich mit dem Untergrund und der Auftrittsfläche vertraut und nach einem kurzen Trocken-Durchlaufprogramm konnte auch schon gestartet werden. Wir sammelten uns in einem Zwischengang neben Sanitärartikel und Acryldichtstoffen um mit der Ansage des DJ´s aufzulaufen. Die Ansage als “Teufelinchen” sei ihm verziehen, denn er berichtigte sich nach Protesten schnell in “Teufelinos” So begann unser erster Auftritt. Alle waren froh das Anne uns die richtige Musik mitgegeben hat, alle Eltern-Spotter waren froh das sie nicht eingreifen mussten, alle Toom Mitarbeiter waren froh das sie einmal etwas anderes zu sehen bekamen als Leute in Arbeitskleidung die Fliesenkleber suchen, und das unsere Teufelinos ihren Auftritt wie immer professionell gemeistert haben, das steht ja sowieso außer Frage.
fand dann der zweite Auftritt an gleicher Stelle statt. Selbstredend auch wieder super von unseren Teufelinos! Schade nur das die Besucherzahl zum Frühlingsfest des Toom-Baumarktes, vielleicht auch witterungsbedingt, etwas geringer war. Dafür war der Applaus der Mitarbeiter, Eltern, Großeltern und aller anderen Zuschauer umso lauter. Und so war unser Besuch in Oelsnitz auch beendet und wir konnten gegen 16 Uhr wieder nach Hause fahren.